„Morgens kommen - abends gehen”
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Morgens kommen - abends gehen!

Wir halten in der Rehabilitation vier tagesklinische (ganztägig ambulante) Behandlungsplätze vor. Die Männer, die diese Behandlungsform in Anspruch nehmen, kommen morgens von ihrem Wohnort zur Klinik und fahren nach dem therapeutischen Tagesprogramm wieder heim. Die ganztägig ambulante Behandlung kommt allerdings nur für Patienten in Betracht, die in der Nähe der Klinik wohnen (maximale Fahrtzeit 1 Stunde), über ein weitgehend stabiles soziales Umfeld und eine schon gefestigte Abstinenzfähigkeit verfügen.

Vorteil der tagesklinischen Maßnahme ist es dass der Patient unmittelbar überprüfen kann, inwiefern er die bisher in der Behandlung erreichten Veränderungen auch in seine gewohnte Alltagsumgebung übertragen kann. So gesehen ist diese Behandlungsform ein gutes "Realitätstraining" und stellt eine gute Vorbereitung auf die spätere Entlassung dar. Die Zeiten, die zu Hause verbracht werden, sind somit ein wichtiger Teil der Therapie und werden mit den Patienten vor- und nachbesprochen.

Besonders gute Erfahrungen haben wir mit einem vollstationären Beginn einer Reha mit nachfolgendem Übergang in die tagesklinische Behandlungsform in der zweiten Therapiehälfte gemacht, da mit diesem Vorgehen ein gestufter Übergang in die Alltagssituation des Patienten geschaffen wird.


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